Zweites Frühstücks-Rührei

Das zweite Frühstück ist ja bekanntlich eine der wichtigsten Mahlzeiten – also gleich nach dem 11-Uhr-Imbiss, dem Mittagessen, dem 4-Uhr-Tee, dem Nachtmahl….und all den anderen kleinen und großen Mahlzeiten, die man als Hobbit nunmal so braucht.
Heute also mal ein Rührei nach Hobbit Art.

Zutaten:

  • 5 große Champignons
  • 1 Zwiebel
  • etwas Milch
  • 2 Eier
  • Gewürze (Pfeffer, Salz, Curry)
  • 1 Scheibe Käse

Zunächst müsst ihr die Champignons und die Zwiebel klein schneiden und dann mit etwas Öl anbraten. Währenddessen schlagt ihr die Eier auf und rührt sie mit einem Sprizter Milch schaumig.

Sind Champignons und Zwiebel braun gebraten, gebt ihr die Eimasse hinzu und würzt ordentlich. Das ganze dann nochmals von beiden Seiten braun werden lassen.

Zum Schluss gebt ihr noch den Käse hinzu und wartet, bis der mit dem Ei verschmolzen ist. Dann könnt ihr euer zweites Frühstück schon genießen!IMG_2358 Kopie

Heute gibt es keinen White Cake….

Tja so ist das. Mein nächstes Vorhaben war der White Cake aus Django Unchained. Und nachdem ich nach den Weihnachtsfeiertagen endlich wieder mit dem Gedanken leben konnte, etwas Süßes zu essen, ohne einen Zuckerschock zu kriegen, sollte es heute soweit sein.

Ich war auch höchst zuversichtlich, dass ich alles nötige in der elterlichen Küche finde – ein Irrtum, die Speisestärke war aus.

White Cake muss also verschoben werden. Vorzugsweise jetzt wohl auf die Nachprüfungszeit. Als Entschädigung gab es dann jedoch lecker Frühstück – auch nicht schlecht.

Miss Sophies Mulligatawny Suppe

IMG_1463 KopieSame procedure as every year?

Na ja, nicht ganz. Im Gegensatz zu Miss Sophie und Butler James ist Mulligatawny-Suppe für mich nämlich etwas ganz Neues. Und skandalöserweise habe ich auch gleich am Rezept gepfuscht, denn bei mir gibt es eine vegetarische Version.

Zutaten:

  • 1 große Zwiebel
  • 2 große Karotten
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 Apfel
  • 2 große Tomaten
  • etwas Mehl und etwas Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Gewürze (Curry und Koriander)

Als erstes müsst ihr die Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel, Karotten, Sellerie und Apfel müssen dann geschält, gewürfelt, dann in den Topf gegeben und unter leichtem Rühren angeschwitzt werden.

Dann gebt ihr das Mehl hinzu und dünstet es eine Weile mit. Anschließend je nach Geschmack mit dem Curry und dem Koriander würzen und schließlich nach und nach die Brühe hinzugeben. Ist das erledigt kommen noch die gewürfelten Tomaten hinzu und das ganze muss ca. 30 – 40 Minuten köcheln.

Zuletzt wird alles püriert, eventuell noch mit etwas Salz und Pfeffer nachgewürzt und dann kann bereits serviert werden – sofern ihr beim Stolpern über den Tigerkopf nichts verschüttet!

Zitronenkuchen nach Königsmunder Art

Heute machen wir mal eine kleine Exkursion in die Serienwelt. Zu Weihnachten soll es nämlich Zitronenküchlein geben. Die isst Sansa Stark im Lied von Eis und Feuer für ihr Leben gern, obwohl sie ihr zugegebenermaßen wenig Glück bringen.

Für 12 Stück braucht ihr:IMG_1431 Kopie

  • 250 g Butter
  • 250 Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 1 ausgepresste Zitrone (notfalls gekauften Zitronensaft)
  • 200 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver

Rührt zuerst die Butter schaumig und mischt dann langsam den Zucker und den Vanillezucker dazu. Anschließend müsst ihr die Eier und 4 El Zitronensaft hinzugeben.Siebt dann das Mehl und das BackpIMG_1439 Kopieulver hinein und vermischt alles nochmal gut.

Das wars schon mit dem Teig, jetzt könnt ihr schon alles in Kuchenformen füllen. Da ich keine kleinen Kuchenformen habe, habe ich einfach Muffinformen genommen!

Das ganze muss jetzt bei 175 Grad für 35 Minuten in den Backofen. Dann könnt ihr aus je 100 g Butter, Puderzucker und Frischkäse und nach Belieben etwas Lebensmittelfarbe noch ein Frosting zusammenrühren und damit die Törtchen verzieren.

Lasst es euch schmecken und auf dass euer Weihnachten mit den Törtchen besser werde als Sansas Zeit in Königsmund – ich bin sicher, die Zitronenkuchen können nichts dafür!

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Lembas

Ich habe mich auf eine Reise begeben. Nach Hause, um Weihnachten zu feiern – aber vor allem ins Kino, um den zweiten Teil des Hobbits anzusehen. Der trifft nun auf die Elben des Düsterwaldes. Was liegt also näher als zur Stärkung Lembas, das Reisebrot der Elben, zu backen?

Zutaten:

  • 2 ½ Tassen Mehl
  • Halbe Packung Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 Gramm Butter
  • 70 ml Honig
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 1 Tasse Milch
  • ½ Teelöffel Vanille

Als Erstes mischt ihr nun alle trockenen Zutaten. Gebt also Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel. Mischt dann die Vanille unter.
Teilt die Butter in kleine Teile auf und mischt diese zusammen mit der Milch und dem Honig auch unter, dann kräftig kneten, bis ein Teig entsteht.

Aus dem Teig kleine, flache Stücke formen und bei 220 Grad ca. 15 Minuten backen. Sobald das Brot kalt geworden ist, in Mallornblätter einwickeln, um es möglichst frisch zu halten.
Oder in eine Dose geben, wenn ihr schon lange nicht mehr in Mittelerde unterwegs wart und deshalb gerade keine Mallornblätter habt.

Ich wünsche euch eine gute Reise und guten Appetit – aber übertreibt es nicht mit dem Lembas, wir wollen ja nicht, dass ihr euch zu sehr nach den unsterblichen Landen sehnt!

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Ratatouille

Heute mal etwas weniger Süßes. Auf der Suche nach einem leckeren Hauptgericht habe ich mich heute für Ratatouille aus dem gleichnamigen Film entschieden.

IMG_1257 KopieFür 2 Portionen braucht ihr:

  • 1 Paprika (je nach Geschmack, ich habe eine rote genommen)
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Packung pasierte Tomaten
  • Gewürze nach Wahl

Ratatouille ist eigentlich ganz einfach. Alle Zutaten werden gewürfelt und dann erstmal in einer Pfanne angebraten. Je nachdem, wie knackig man Gemüse eben gern mag, kann man selbst entscheiden, wie lange man brät. Macht das am besten einfach nach Gefühl.

Anschließend kommen die passierten Tomaten hinzu, man würzt, z.B. mit Salz, Pfeffer und etwas Oregano, und lässt das ganze noch eine Weile köcheln. Schon hat man ein tolles Hauptgericht, beispielsweise zu Reis oder auch ganz simpel zu einem Stück Baguette.

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Blaubeerpfannkuchen á la Pulp Fiction

Zu Fabiennes ausgeprägtem Frühstückswunsch in Pulp Fiction gehören unter anderem auch Blaubeerpfannkuchen – und zu meinem Frühstück heute gehörten sie auch!

Zutaten:

  • 1 Tasse Mehl
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Tasse Buttermilch
  • 1/2 Tasse Milch
  • 100 Gramm Blaubeeren

Als Erstes müsst ihr das Ei mit der Vanille, der Milch und der Buttermilch vermischen und schön schaumig rühren.
In einer anderen Schüssel vermischt ihr alle trockenen Zutaten miteinander. Dann gebt ihr beides zusammen. Je nach Konsistenz kann es doch etwas mehr von einer der Zutaten sein – ist der Teig zu locker eben mehr Mehl, ist er zu fest mehr (Butter-)Milch.

Noch eine Pfanne mit etwas Öl vorbereiten und heiß werden lassen – dann gehts auch schon ab in die Pfanne mit dem Teig. Streut dann die Blaubeeren auf den Teig und wartet bis die Ränder leicht braun werden, bevor ihr das ganze schießlich wendet und auch von der anderen Seite noch bratet.  Und schon könnt ihr das euer Frühstück genießen!

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Hagrids Felsenkekse

Britische Rock Cakes (oder Felsenkekse, wie es in der Übersetzung der Harry Potter Bücher heißt) siIMG_1081 Kopiend, richtig zubereitet, keineswegs so hart und felsig, wie der Name vermuten lässt. Ist das in Harry Potter doch der Fall, liegt das also eher an Hagrids Backkünsten, denn in Wirklichkeit sind Rock Cakes zauberhaft lecker und eignen sich deshalb sehr gut als Weihnachtsgebäck!

Anmerkung: Es gibt für Rock Cakes ein Grundrezept, das mit den verschiedensten Zutaten verfeinert werden kann. Traditionell sind das oft Trockenfrüchte. Ich habe mich aber lieber für eine Version mit Nüssen und Schokostreuseln entschieden.

Zutaten:

  • 200 g MehlIMG_1051 Kopie
  • 80 g Butter, gewürfelt
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ca. 50 g gemahlende Nüsse
  • 100 g Schokostreusel
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Esslöffel Milch

Das Mehl, das Backpulver und den Zimt in eine Schüssel geben und gut vermischen. Dann die Butterwürfel hinzugeben und mit den Händen gut vermengen, bis eine krümelige Teigmasse entsteht. Als nächstes müsst ihr den Zucker, die Nüsse und die Schokostreusel untermischen und ebenfalls mit den Händen vermengen.

Vermischt das Ei und die MIMG_1059 Kopieilch in einer extra Schüssel und gebt sie zu der Krümelmasse. Dann nochmal, wer hätte es gedacht, mit den Händen durchkneten.

Ist alles gut vermischt, könnt ihr beginnen, den Teig zu kleinen Kugeln zu formen und auf ein Backblech zu legen. Die Kugeln müssen nicht schön sein, sie sollen ja sowieso felsig aussehen! Dann in den schon vorgeheizten Ofen schieben und bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen lassen.

Am besten sind Rock Cakes übrigens warm direkt aus dem Ofen. Lässt man sie zu lange liegen und lagert sie dabei nicht richtig, kann ich außerdem nicht dafür garantieren, dass sie nicht doch etwas „knusprig“ werden. Aber da die Kekse so lecker sind, werden sie sowieso selten älter als ein paar Stunden.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Familie Murphy, die mir Einblick in ihre Familienrezepte gewährt hat.
Viel Spaß beim Ausprobieren und beißt euch nicht die Zähne an den kleinen Felsen aus!

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Die fabelhafte Crème Brûlée der Amelie

Manchmal muss man sich auch an den kleinen Dingen im Leben erfreuen. Amélie Poulain freut sich zum Beispiel über das Knacken der Kruste von Crème Brûlée.
Ich habe noch nie welche gegessen, dementsprechend ist mir dieses Knacken bisher auch verwehrt geblieben. Heute wollte ich es aber mal wissen!

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Zutaten für 6 Portionen:

  • 250 g Milch
  • 250 g Sahne
  • 150 g Zucker
  • 1 ganzes Ei und 4 Eigelb
  • Vanillearoma (nach Geschmack)

Zuerst müsst ihr den Ofen auf 130 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Jetzt Milch, Sahne und das Vanillearoma miteinander vermischen und erwärmen. Dann den Zucker mit den Eiern vermengen und langsam unter das Milch-Sahne-Gemisch rühren.

Anschließend füllt ihr alles in entsprechende Förmchen.
Tipp vom Anfänger für Anfänger ohne entsprechendes Equipment: Kaffeetassen gehen auch. Aber nicht zu voll füllen!
Und ab mit der Sache in den Ofen bis die Creme gestockt ist. Das kann relativ lange dauern – ich hatte meine ca. 1 Stunde im Ofen, aber das kann variieren.

Wenn die Creme gestockt ist, nehmt ihr sie erstmals aus dem Ofen und lasst sie etwas abkühlen. Kurz vor dem Servieren bestreut ihr sie dann noch mit etwas Zucker und karamelisiert die Kruste. IMG_1013 Kopie
Nächster Anfängertipp: Dazu braucht man nicht unbedingt einen extra Brenner. Man kann sie auch einfach nochmal in den Ofen schieben und bei Oberhitze auf der höchsten Gradzahl, die euer Ofen hergibt, wird das ganze dann genauso schön – aber bleibt dabei und passt auf, dass der Zucker nicht anbrennt.

Nun fehlt nur noch ein Schritt: KNACK!

Harry Potter Butterbier

Ein offiziell bestätigteP1010858 Kopies Rezept für Butterbier gibt es (noch) nicht. Aber es gibt viele Fans, die versucht haben, das Harry-Potter-Kultgetränk nach  zu kochen und dabei die verschiedensten Rezepte kreiert haben.

Ich habe mich heute auch mal daran gemacht und auch wenn es nicht das Original ist – lecker ist es auf jeden Fall!

Für 2 Portionen Butterbier braucht ihr:

  •  ½ l Milch
  •  100 ml Sahne
  •  250 ml Malzbier oder Guinness
  •  Buttervanille
  •  1 Teelöffel Zimt und 1 Teelöffel Kakao
  •  ½  Päckchen Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Butter und 1 – 2 Teelöffel Zucker

Als Erstes müsst ihr nun die Butter schmelzen und den Zucker hinzugeben, um das Ganze zu karamellisieren.  Währenddessen die Milch und 50 ml der Sahne miteinander vermischen und das Karamell damit abgießen.

Den Zimt, den Kakao und ein bisschen von der Buttervanille, sowie den Vanillezucker hinzugeben. Alles leicht erwärmen, aber nicht kochen lassen!

Dann muss das Malzbier hinzu und alles muss in einen Becher gefüllt werden.

Jetzt wird nur noch der Rest der Sahne steif geschlagen und darauf gegeben.

Fertig ist euer erstes Butterbier!

Übrigens: Das mit dem Karamell ist Geschmackssache. Ich habe auch Rezepte ohne gesehen und ausprobiert und fand es sogar besser, genau nach meinem Rezept vorzugehen, aber den ersten Schritt und somit das Karamell, wegzulassen. Allerdings fehlt es eben dann an der namensgebenden Butter – deshalb wollte ich es euch trotzdem nicht vorenthalten.

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